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Über mich

Jörg Hornisch · Silent-Art

Ich male das Dazwischen, das wass wenn…

Menschen in Räumen. Figuren an Schwellen. Ein Moment kurz vor oder nach einer Handlung. Ich male Bilder, die keine Geschichte festlegen sondern eine Frage stellen.

Meine Bildwelt

Eine offene Situation reicht.

Eine Figur steht in einem Raum. Ein Fenster setzt Licht. Eine Tür führt irgendwohin. Mich interessiert nicht die fertige Handlung, sondern der Moment, in dem noch mehrere Möglichkeiten bestehen.

Meine Bilder bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und innerer Wahrnehmung. Sie zeigen keine Lösungen und schon gar keine Realität.

Der Betrachter muss meine Gedanken nicht erraten. Er bringt seine eigenen mit. Erst dadurch wird das Bild vollständig.

Umwickelte sitzende Figur zwischen einem dunklen und einem hellen Fenster
Zwischen Stoff und Fenster
Figur an einer rätselhaften Schwelle in einem digitalen Gemälde von Jörg Hornisch
Schwelle im roten Gewand

Figur und Raum

Was geschieht?

Die Handlung bleibt außerhalb des Bildes. Sichtbar ist nur der Punkt, an dem etwas begonnen haben könnte – oder bereits vorbei ist.

Figuren mit Kastenköpfen und gerahmten Gesichtern in einem hellen Galerieraum
Getragene Gesichter
Mann und helle ovale Maske unter einem dunklen Himmel
Maske unter dunklem Himmel
Zwei Figuren mit leuchtenden Früchten unter einem Baum
Lichtfrüchte in der Dämmerung

Was ich suche

Der Nachklang ist mir wichtig.

Digitales Gemälde Der eine Schlüssel von Jörg Hornisch

Der Auslöser

Ich suche den Punkt, an dem ein Bild hängen bleibt. Nicht als klare Botschaft. Eher wie ein Dominostein, der einen eigenen Gedankengang auslöst.

Digitales Gemälde Hinter den Fäden des Raums von Jörg Hornisch

Der offene Raum

Türen, Fenster, Wege und Wände begrenzen den Raum – und öffnen gleichzeitig eine mögliche Geschichte. Welche, entscheidet nicht das Bild allein.

Digitales Gemälde Das Licht in den Händen von Jörg Hornisch

Das Licht

Licht strukturiert meine Bilder. Es trennt, verbindet, hebt etwas hervor oder lässt es verschwinden. Es erklärt nichts – aber es verändert die Wahrnehmung.

Kunst ist Fantasie für den Alltag.

Fantasie ermöglicht andere Blickrichtungen. Im Bild – und außerhalb davon.

Barfuß sitzender Mann mit langem Pinsel in einem digitalen Gemälde von Jörg Hornisch
Langer Pinsel

Arbeitsprozess

Stift. Entscheidung.

Der Ausgangspunkt ist ein Gedanke, eine Beobachtung oder eine Skizze. Daraus entwickle ich Figur, Raum und Licht.

  1. 01

    Skizze

    Eine Haltung, eine Raumidee oder ein Verhältnis zwischen Figur und Umgebung, ein flüchtiger Gedanke. Ich halte alles kurz fest.

  2. 02

    Aufbau

    Flächen, Perspektive, Licht und Kontrast geben der offenen Situation ihre Spannung.

  3. 03

    Reduktion

    Übrig bleibt, was die Szene trägt.

  4. 04

    Meine Bilder sind nicht perfekt. Sie erreichen den Punkt, an dem weitere Glättung ihnen mehr nehmen als geben würde.

Das Unperfekte

Perfektionismus ist oft nicht gut.

Ich bin mit meinen Bildern selten zufrieden. Aber das gehört dazu.

Ein falscher Strich kann stören. Er kann aber auch eine Richtung öffnen, die vorher nicht vorhanden war. Diese Reibung gehört zur Arbeit.

Das Unperfekte hält die menschliche Spur im Bild.

Barfüßige Figur auf einem Holztisch in einem grünen Feld vor hellen Felsen
Figur im grünen Feld
Vier Gestalten vor rostfarbenen Vorhängen in einem digitalen Gemälde von Jörg Hornisch
Vier Gestalten vor rostfarbenen Vorhängen

Digitale Malerei

Digital gemalt.

Neben Aquarell, Öl und Guache male ich oft mit Stift und Tablet.

KI nutze ich für Texte, Struktur und Organisation – nicht für die Entstehung meiner Kunstwerke.

Gleichzeitig beschäftige ich mich beruflich viel mit KI und als Künstler auch kritisch mit ihrer Wirkung auf Kreativität. Technisch möglich bedeutet nicht automatisch künstlerisch sinnvoll.

Hintergrund

Was in die Bilder einfließt.

Mein beruflicher Weg begann im grafischen Handwerk. Später arbeitete ich als Grafikdesigner, Art Director und geschäftsführender Gesellschafter.

Gestaltung, Fotografie, Lichttechnik, Marketing und digitale Werkzeuge haben meinen Blick geprägt. Für Silent-Art sind sie kein Thema, sondern Hintergrundwissen: Komposition, Kontrast, Raum, Wahrnehmung und die Wirkung visueller Entscheidungen.

Gestaltung Ausbildung in Fotogravur, Fachoberschule für Gestaltung, Grafikdesign und Art Direction.
Licht und Raum Langjährige Arbeit mit LED-Licht, Lichtwirkung, Farbwiedergabe und räumlicher Planung.
Technologie Digitale Malerei, Webentwicklung, KI-Management und kritische Auseinandersetzung mit neuen Werkzeugen.

Silent-Art

Das Bild bleibt offen.

Was Sie darin sehen, gehört bereits nicht mehr nur mir.