
Der Pinsel reicht bis an die dunkle Decke. Mehr braucht die Szene erst einmal nicht.
Ein Mann sitzt barfuß auf einem einfachen Stuhl in einem engen, beigefarbenen Raum. Die schrägen Wände laufen in der hinteren Ecke zusammen. Beide Hände halten einen überlangen Pinsel, dessen Spitze an der schwarzen Decke liegt. An den Wänden stehen nur gezeichnete Türen, ein Fenster, eine Pflanze und ein Profil im Rahmen. Über ihm zieht sich ein heller, verwischter Bogen durch das Dunkel. Die Figur blickt nach oben. Ob die Bewegung gerade beginnt oder innehält, bleibt offen. Was verändert sich in diesem Raum, wenn der Pinsel dort oben weitergeht? Diese digitale Malerei bleibt bei der einfachen Handlung und ihrer seltsamen Größe.


